Blog des Seminars: "Rassismus und Ausgrenzung in Europa. Eine Auseinandersetzung mit Politik, Medien und Zivilgesellschaft am Beispiel Italiens"
Dienstag, 12. Mai 2015
Historischer Wandel
Im Text wird dem Leser nahegelegt, wie sich die Migration in Italien historisch verändert hat. Insbesondere welche Gesetze speziell in der Vergangenheit verabschiedet wurden um die Menschenrechte der Migranten zu schützen. Auf der anderen Seite stehen jedoch die in der jüngeren Vergangenheit liegenden Einschnitte in die Rechte der Migranten. Auch heutzutage werden Menschen in Italien von Arbeitgebern ausgebeutet und diskriminiert. Eine vollständige Eingliederung in die Gesellschaft ist nicht gegeben, geschweige denn in Sicht. Erschreckenderweise ist die Lage der Einwanderer in ihrer Heimat scheinbar derart aussichtslos dass die Hoffnung auf Arbeit ein Grund ist, in immer steigenden Zahlen nach Italien zu kommen. Die Idee in einer gesicherten Gesellschaft, ohne ständige Furcht vor politischer und religiöser Verfolgung sowie die Sorge um die eigene Familie dient als Motivation selbst größte Gefahren und widrigste Einreiseumstände in Kauf zu nehmen. Viele Menschen mussten ihr Leben lassen, damit die mediale Wahrnehmung sich mit dieser Problematik auseinandersetzt. Dennoch habe ich persönlich immer noch kein realistisches Bild davon wie es diesen Menschen wirklich geht. Wiedereinmal hat die Geschichte gezeigt das erst das Massensterben von aberhundert unschuldigen Menschen dazu beigetragen hat dass die Menschen, welche die Macht haben zu helfen und Probleme zu lösen, ihre Augen für ihr Umfeld öffnen. Dies sind nicht die Probleme die es gestern nicht gab, oder die irgendwo weit weg liegen. Sie passieren hier und heute, Menschen in unserer Nachbarschaft sind betroffen Menschen die wir auf der Straße sehen, Menschen wie du und ich die nur ein sicheres Zuhause auf dieser Erde suchen.
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