Shooman, Yasemin (2012): Das Zusammenspiel von Kultur, Religion, Ethnizität und Geschlecht im antimuslimischen Rassismus
Rasse als soziales
und politisches Konstrukt von Gesellschaft, einer von vielen im Text genannten
Aspekten.
Damit verbunden auch Stereotype. Stereotype besagen im Kern im Grunde genommen,
das eine bestimmte Kultur/ Personengruppe gleich sei, sie verallgemeinern,
pauschalisieren quantitativ. Stereotypen
enstehen also demnach aus einer geringen Vielfalt
an Erfahrungen, die man mit einer Personengruppe/Kultur gemacht hat. Im Text
werden sie auch als “Naturalisierung” kultureller Eigenschaften bezeichnet.
Außerdem zeigen Befragungen, wie im Text verwiesen, dass selbt bei einem geringen Anteil an Muslimen in Ländern wie z.B. Ungarn, Befragte der Meinung waren es leben zu viele Muslime in ihrem Land. Ähnlich wie bei der umstrittenen und noch aktuellen PEGIDA Debatte, bei der sich stetig die Frage gestellt wurde: “Warum fühlen sich Bürger in Sachsen von einer ‘Islamisierung’ bedroht, wenn der Anteil der Muslime doch bei 0,1% liegt, während der Anteil in beispielsweise Köln (/NRW) deutlicher höher ist und dort kein Anlass für eine derarte Debatte/Demonstration besteht.”
Die Antwort liegt hier wohl schon in der Frage: bei 0,1% machen besorgte Bürger wahrscheinlich eher wenige und vorallem auch keine vielfältigen Erfahrungen mit Muslimen. Die Kontakfrequenz zu diesen Mitbrürgern erweist sich als äußerst gering bei einem so kleinen Anteil, womit sich auch nicht wirklich mit dem Islam auseinander gesetzt wird. Er bleibt unbekannt und alles Unbekannte, Fremde schürt Angst, Bedenken, Zweifel oder Skepsis, woraus aus dem Unbehagen schnell das Gefühl von Bedrohung entsteht. Die Projektion der Ursache von eigenen Problemen auf Minderheiten, die Suche nach einem Sündenbock ist wie im Text festgestellt ein zentraler Aspekt, warum sonst heißt es zunächst das Zuwanderer Arbeitsplätze wegnehmen und kurz darauf dass sie dem Staat auf der Tasche liegen und als “Schmarotzer” betitelt werden? Aber auch die mangelnde Aufklärung und geringer Kontakt zu Zuwanderern ist wie vorherig ausgeführt meiner Ansicht nach Bestandteil von Rassismus.
Das Fremdbild als Kehrseite des Selbstbildes, diese im Text genannte Aussage fasst diesen Standpunkt sehr gut zusammen: Das Fremdbild ist Teil (Kehrseite) des Selbstbildes und offenbart oftmals genausoviel, wenn nicht sogar mehr über einen selbst als über sein Gegenüber. Außerdem können durch die Projektion auf Andere, eigene negativer Elemente/Probleme kompensiert werden.
Außerdem zeigen Befragungen, wie im Text verwiesen, dass selbt bei einem geringen Anteil an Muslimen in Ländern wie z.B. Ungarn, Befragte der Meinung waren es leben zu viele Muslime in ihrem Land. Ähnlich wie bei der umstrittenen und noch aktuellen PEGIDA Debatte, bei der sich stetig die Frage gestellt wurde: “Warum fühlen sich Bürger in Sachsen von einer ‘Islamisierung’ bedroht, wenn der Anteil der Muslime doch bei 0,1% liegt, während der Anteil in beispielsweise Köln (/NRW) deutlicher höher ist und dort kein Anlass für eine derarte Debatte/Demonstration besteht.”
Die Antwort liegt hier wohl schon in der Frage: bei 0,1% machen besorgte Bürger wahrscheinlich eher wenige und vorallem auch keine vielfältigen Erfahrungen mit Muslimen. Die Kontakfrequenz zu diesen Mitbrürgern erweist sich als äußerst gering bei einem so kleinen Anteil, womit sich auch nicht wirklich mit dem Islam auseinander gesetzt wird. Er bleibt unbekannt und alles Unbekannte, Fremde schürt Angst, Bedenken, Zweifel oder Skepsis, woraus aus dem Unbehagen schnell das Gefühl von Bedrohung entsteht. Die Projektion der Ursache von eigenen Problemen auf Minderheiten, die Suche nach einem Sündenbock ist wie im Text festgestellt ein zentraler Aspekt, warum sonst heißt es zunächst das Zuwanderer Arbeitsplätze wegnehmen und kurz darauf dass sie dem Staat auf der Tasche liegen und als “Schmarotzer” betitelt werden? Aber auch die mangelnde Aufklärung und geringer Kontakt zu Zuwanderern ist wie vorherig ausgeführt meiner Ansicht nach Bestandteil von Rassismus.
Das Fremdbild als Kehrseite des Selbstbildes, diese im Text genannte Aussage fasst diesen Standpunkt sehr gut zusammen: Das Fremdbild ist Teil (Kehrseite) des Selbstbildes und offenbart oftmals genausoviel, wenn nicht sogar mehr über einen selbst als über sein Gegenüber. Außerdem können durch die Projektion auf Andere, eigene negativer Elemente/Probleme kompensiert werden.

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